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Vom Anfänger zum Experten
Ein gutes Braai-Feuer bestimmt Temperatur, Garzeit und Geschmack Ihres Gerichts. Bei einem südafrikanischen Braai von Braaimaster geht es daher nicht nur um Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill. Das Feuer bildet die Grundlage der gesamten Zubereitung.
Ein stabiles Feuer entsteht durch die richtige Kombination aus trockenem Grillholz, Sauerstoff und der richtigen Zündung. Hitze, Flammen und Rauchentwicklung lassen sich durch die Art des Holzstapelns und Nachlegens steuern.
Mit diesen acht praktischen Tipps lernen Sie, wie man ein Braai-Feuer entfacht, kontrolliert und sicher ausbrennen lässt.
Ein gutes Grillfeuer beginnt nicht mit großen Holzscheiten. Verwenden Sie stattdessen dünnes, trockenes Anzündholz, das leicht Feuer fängt. Stapeln Sie das Holz locker, damit die Luft zwischen den Stücken zirkulieren kann.
Sobald das kleine Holz gut brennt, geben Sie nach und nach größere Holzstücke hinzu. Platzieren Sie diese schräg oder aufrecht, damit die Flammen und die warme Luft ungehindert am Holz vorbeiströmen können.
Geben Sie nicht zu viel Holz auf einmal hinzu. Entfachen Sie das Grillfeuer allmählich.
Holzstücke unterschiedlicher Größe haben jeweils ihre eigene Funktion. Dünne Stücke entzünden sich schnell und geben dem Feuer sofort zusätzliche Energie. Größere Holzscheite brennen langsamer und sorgen für ein lang anhaltendes Glühen.
Durch die Kombination beider Holzgrößen entsteht schneller ein aktives Feuer und eine solide Basis aus glühenden Kohlen. Verwendet man nur große Holzscheite, gelangt zu wenig Sauerstoff zwischen die Holzfasern. Dadurch verbrennt das Holz weniger effizient und es entsteht oft mehr Rauch.
Die Art und Weise, wie Sie das Grillholz platzieren, hat einen erheblichen Einfluss auf die Temperatur. Aufrecht oder schräg liegende Holzscheite erhalten mehr Sauerstoff und verbrennen schneller und intensiver.
Wenn man das Holz flach hinlegt, wird der Luftstrom etwas verlangsamt und das Feuer brennt gleichmäßiger. So lässt sich die Hitze regulieren, ohne ständig Holz nachlegen zu müssen.
Brauchen Sie mehr Hitze? Stellen Sie das Holz aufrechter hin. Wollen Sie das Feuer dämpfen? Legen Sie einen Holzscheit waagerecht hin.
Manchmal ist noch genügend Glühen vorhanden, aber die Flammen sind erloschen. In diesem Fall legen Sie einige dünne, trockene Holzstücke nach.
Diese entzünden sich schnell und erhöhen die Temperatur vorübergehend. Das ist besonders nützlich, wenn man schnell zusätzliche Wärme benötigt oder das Feuer etwas anheizen möchte.
Feuchtes Holz verbrennt weniger effizient. Ein Großteil der Wärme wird zunächst zum Verdampfen der Feuchtigkeit aus dem Holz benötigt. Dies führt zu weniger Hitze und dichterem Rauch.
Verwenden Sie daher immer sauberes, unbehandeltes und gut getrocknetes Grillholz. Dies sorgt für eine sauberere Verbrennung, eine stabilere Temperatur und ein angenehmeres Aroma.
Verwenden Sie niemals lackiertes, geklebtes oder imprägniertes Holz. Dieses kann schädliche Substanzen freisetzen und ist nicht zum Kochen geeignet.
Hartholz ist ideal zum Grillen. Es brennt länger, erzeugt viel Hitze und bildet stabile, glühende Kohlen, auf denen man gut grillen kann.
Sekelbos ist eine beliebte südafrikanische Holzart zum Grillen. Es ist sehr hart, brennt langsam und gibt lange Zeit starke Hitze ab. Daher eignet sich Sekelbos ideal für ausgedehnte Grillabende und größere Fleischstücke, die mehr Garzeit benötigen.
Sekelbos lässt sich auch mit Eiche oder Esche kombinieren. Verwenden Sie Sekelbos für eine kräftige Glutschicht und eine andere Holzart für zusätzliche Flammen oder eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Mit der Zeit bildet sich auf den glühenden Kohlen eine Ascheschicht. Diese isoliert die Kohlen und lässt sie dadurch weniger intensiv brennen.
Pusten Sie die Asche vorsichtig weg oder führen Sie langsam Luft zu. Sobald die Kohlen wieder Sauerstoff erhalten, glühen sie heller und geben sofort mehr Hitze ab.
Gehen Sie dabei stets vorsichtig vor, um die Bildung von Asche und Funkenflug zu minimieren.
Wenn Sie mit dem Kochen fertig sind, legen Sie keine neuen großen Holzstücke mehr nach. Lassen Sie die restlichen Kohlen und kleineren Holzstücke langsam und kontrolliert abbrennen.
Lassen Sie die Lüftungsöffnung so lange geöffnet, wie noch Flammen oder glühende Kohlen vorhanden sind. Schließen Sie den Grill erst, wenn das Feuer vollständig erloschen und alles ausreichend abgekühlt ist.
So schließt man den Grill sicher, und er ist bereit für die nächste Grillsession.
Für ein Braai (südafrikanisches Barbecue) verwendet man am besten sauberes, trockenes und unbehandeltes Hartholz. Hartholz brennt länger als weichere Hölzer und bildet eine stabile Schicht glühender Kohlen.
Sekelbos eignet sich aufgrund seiner langen Brenndauer, hohen Hitze und kräftigen Glühung hervorragend zum Braai (Grillen). Auch Eiche und Esche können gut verwendet werden. Welche Holzart am besten geeignet ist, hängt von der gewünschten Brenndauer, Temperatur und dem Aussehen des Feuers ab.
Übermäßiger Rauch entsteht in der Regel durch feuchtes Holz, unzureichenden Sauerstoff oder ein zu schnell entfachtes Feuer mit großen Holzscheiten.
Verwenden Sie trockenes Grillholz, lassen Sie genügend Abstand zwischen den Scheiten und beginnen Sie mit kleinem Anzündholz. Legen Sie erst größere Stücke nach, wenn das Feuer gut brennt. So entsteht ein saubereres Feuer mit mehr Hitze und weniger Rauch.
Ein gutes Braai-Feuer brennt schon, bevor das erste Gericht auf dem Grill liegt. Durch bewusstes Arbeiten mit Holz, Sauerstoff und Hitze erlangt man Kontrolle über die Temperatur und die Qualität der glühenden Kohlen.
Beginnen Sie mit kleinen Holzstücken, verwenden Sie trockenes Hartholz unterschiedlicher Größe und bestimmen Sie die Intensität des Feuers durch die Positionierung des Holzes. So erhalten Sie ein stabiles Grillfeuer, auf dem Sie in Ruhe und kontrolliert kochen können.
Bei BBQ Valley in Venlo finden Sie Sekelbos, Grillholz, Anzündholz und Zubehör für ein perfektes Grillfeuer. Unsere Experten helfen Ihnen gerne bei der Auswahl des richtigen Holzes.